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Buchige Beiträge

#drübernachgedacht Lesechallenges

drueber_nachgedacht_primeballerinasbooks

Vor einigen Wochen habe ich einen unglaublich interessanten „drüber nachgedacht“ Beitrag von primeballerinasbooks gelesen, in dem sie über ihre Meinung zu Lesechallenges geschrieben hat. Es wird in dieser Kolumne über verschiedene Themen gesprochen und man denkt einfach mal zum Thema nach und gibt seine Meinung wieder. Solche Beiträge kommen einmal im Monat online (am 15. des Monats). Ich finde es unglaublich, wie weit die Meinungen zu Lesechallenges auseinandergehen und dachte, darüber würde ich auch sehr gern schreiben!

Ich blogge seit nicht allzu langer Zeit und habe erst mal eine ganze Weile gebraucht, um mich in der Bloggerwelt einzufinden. Ganz am Anfang habe ich nach vielen Buchblogs gegoogelt und was mir im Menü immer wieder aufgefallen ist, waren die Lesechallenges!

Wie finde ich Lesechallenges?

Anfang 2016 und auch Anfang dieses Jahres habe ich viele Blogs gesehen, die mal wieder an Challenges teilnehmen, sogar manche, die an mehr als 6 Challenges teilnehmen! (was ich für seeehr viel halte) Auch ich habe im letzten Jahr an drei Challenges teilgenommen. Eine davon war aber die GoodReads-Reading Challenge wo es nur darum geht, eine bestimmte Anzahl von Büchern zu lesen. Man selbst sucht sich aber diese Zahl aus, also ist das alles ziemlich locker. Bei den anderen (Motto-Challenge und Märchenhaft durch 2016) habe ich mich in den ersten Monaten sehr angestrengt und war auch voll dabei. Leider gibt es halt immer diese Monatsaufgaben, die dir sagen was du als nächstes lesen solltest. Manchmal standen da Dinge wie „Lese ein Buch mit der Farbe rot auf dem Cover“ oder ähnliches.

Ich konnte und wollte mich nie daran halten, weil mein Lesefluss damit ungemein gestört wurde. Ich wollte einfach keine Bücher lesen, die ich auch nicht lesen wollte, auch, wenn sie auf dem SUB lagen. Nur ich sollte darüber entscheiden können, was ich in diesem Monat lese und das haben mir die beiden Challenges erschwert. Naja und Mitte des Jahres habe ich dann gemerkt, dass ich mit dieser Art von Challenge nicht klar komme. Ich hatte damals auch viel (Schul-)stress und da habe ich beschlossen, die beiden Lesechallenges abzubrechen.

Das heißt auf gar keinen Fall, dass ich Challenges nicht mag, denn ich weiß, dass da viel Arbeit hineingesteckt wird. Vor allem, wenn es viele Teilnehmer gibt und man immer wieder „Rundgänge“ machen muss. Das wichtigste ist ja, dass man Spaß hat und solange das der Fall ist, ist ja alles gut.

Mir ist es besonders wichtig, dass es eher „einfache“ Lesechallenges sind und es bei den Monatsaufgaben Dinge sind, die einem nicht vorgeben, was man lesen sollte. Ich kann verstehen wenn andere Leute das toll finden, immerhin hat jeder Mensch eine andere Meinung, aber für mich wäre das zu viel Druck.

An was für Challenges nehme ich 2017 teil?

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In diesem Jahr nehme ich wieder an der GoodReads-Reading Challenge teil, ich habe meinen Vorsatz aber heruntergeschraubt (von 77 Bücher lesen wollen auf 60) und ich glaube das ist so auch besser und entspannter für mich. Ich liebe die Statistiken die man am Ende des Jahres bekommt und ich finde, man muss die Good-Reads Reading Challenge gar nicht als Challenge bezeichnen, denn eigentlich nimmt man sich ja nur eine Anzahl von Bücher vor.

Außerdem möchte ich mich gerne an der ABC-Protagonisten Challenge 2017 probieren. Hier soll für jeder Buchstabe im Alphabet ein Protagonist und eine Protagonistin gefunden werden und insgesamt kann man also 52 Punkte erreichen. Ich finde das wirklich toll, weil mich einfach interessiert, was denn für Namen in meinen Büchern vorkommen und außerdem gibt es hier keinen Druck oder sonstiges. Die Monatsaufgaben beinhalten keine Aufgaben, wo man zwingend bestimmte Bücher lesen muss, sondern das sind selbst ausgedachte Aufgaben (z.B.: Es gibt Schnipsel von Covern und man muss den Titel vom Buch finden.) Das finde ich sehr entspannt und einfach, also warum nicht?

Weitere tolle Beiträge:

Lottas Bücher
Lovely Mix
Buchhaim
Kielfelder
Nellys Leseecke
Bücherquatsch
Kunterbunte Flaschenpost

3 Comments

  • Jacquy
    27. Januar 2017 at 20:33

    Ich mag es auch nicht, zu stark eingeschränkt zu werden und auf Dauer vergesse ich auch, dass ich an der Challenge teilnehme oder verliere einfach die Motivation. Das finde ich zu schade, weil – wie du schon sagst – viel Arbeit drinsteckt und es dann wirklich blöd ist, wenn so viele mit der Zeit wieder aussteigen. Ich habe aber daraus gelernt und nehme jetzt nicht mehr offiziell an Jahreschallenges teil.
    Was ich richtig cool fand war aber die Messeblues-Challenge Ende letzten Jahres, die nur um die 2 Monate gedauert hat und relativ offene Aufgaben hatte wie „lies ein Buch mit über xx Seiten“ oder „beende eine Reihe“, wo man noch genug eigene Auswahl treffen kann.
    Eigentlich finde ich es aber richtig schade, dass ich nicht der Challenge-Typ bin, weil es so viele coole Ideen gibt 😀

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    • Dailythoughtsofbooks
      31. Januar 2017 at 22:02

      Ich weiß genau was du meinst! Manche Challenges sind einfach richtig, richtig cool, aber irgendwann verliert man einfach die Motivation!

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  • […] Dailythoughtsofbooks […]

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